Ohrenkorrektur: Abstehende Ohren müssen nicht sein

Form und Größe unserer Ohren sind weitgehend genetisch bedingt. In früheren Zeiten mussten deshalb abstehende Ohren und die daraus resultierenden Hänseleien einfach ertragen werden. Heute ist dieser ästhetische Makel durch eine Ohrenkorrektur frühzeitig und risikolos zu beseitigen. Das empfiehlt sich in jedem Fall, um Kindern Mobbing und damit Stress und psychische Probleme zu ersparen.

In welchem Alter ist eine OP möglich?

Zwar gibt es Prominente, deren Segelohren ihr typisches Erkennungsmerkmal ist. Doch nur selten entwickelt sich für den Betroffenen aus seinen Ohren, die nicht dem Ideal entsprechen, etwas Positives. Als Eltern können Sie deshalb Fehlstellungen schon früh korrigieren lassen. In der Regel gibt die plastische Chirurgie für eine Ohrenkorrektur ein Mindestalter von sechs Jahren vor, da ab dann der Ohrknorpel kaum noch wächst. Die Krankenkassen bezuschussen die OP im Kindesalter. Doch auch bei Erwachsenen ist dieser Eingriff noch problemlos durchzuführen. Er muss jedoch selbst finanziert werden.

Was passiert bei einer Ohrenkorrektur?

Die OP findet bei Kindern unter Vollnarkose statt. Bei Erwachsenen reicht dafür eine lokale Betäubung. Zwischen 20 und 60 Minuten dauert der Eingriff pro Ohr. Abhängig ist das vom Grad der Verformung und der gewählten Operationstechnik. Verschiedene Methoden stehen zur Verfügung. Am häufigsten wird durch einen Schnitt hinter der Ohrmuschel das Ohr beweglich gemacht und angelegt. Die neue Position wird durch eine Naht fixiert. Jede Ohrenkorrektur erfordert eine Nachbehandlung von bis zu 14 Tagen. Dazu gehören mehrere Kontrolluntersuchungen sowie das Tragen von Verbänden beziehungsweise eines Stirnbands.